Frühschoppen Dischingen

An die 50 Bürger konnten Gemeinderat Franz Göttle und Andreas Plaznik als designierter Vorsitzender der Dischinger CDU zum traditionellen Frühschoppen im Vereinsheim des SV begrüßen.
Zunächst wurde dem im Mai verstorbenen langjährigen Ortsvorsitzenden Clemens Ernst gedacht.
Im Mittelpunkt der folgenden Diskussion standen angesichts der zahlreichen anwesenden Vereinsvertreter die Belange des Ehrenamts. Der CDU-Kreisvorsitzende Magnus Welsch machte darauf aufmerksam, dass die Landesregierung ein Unterstützungspaket im Umfang von 15 Millionen Euro für Vereine aufgelegt habe, die durch die Corona-Pandemie finanziell gebeutelt sind. Auch müsse auf Landesebene über eine Ehrenamtsstiftung nachgedacht werden, die den Vereinen als zentraler Ansprechpartner diene und den Vorständen bei ihren immer komplexer werdenden Aufgaben zur Seite stehe.
Welsch warb für Unterstützung bei der am 14. März anstehenden Landtagswahl: „Ich glaube, dass ich mit meinen Kenntnissen aus der Landesverwaltung, wo ich mich um Zukunftsthemen wie den Breitbandausbau kümmere, und meiner Erfahrung aus dem Sontheimer Gemeinderat der richtige Mann bin, um den gesamten Landkreis Heidenheim in Stuttgart zu vertreten“, so der 30-Jährige. Die kommenden 10 Jahre seien entscheidend, um bei der Mobilitätswende und der digitalen Infrastruktur die Weichen zu stellen. Dabei dürften auch kleinere Gemeinden abseits der großen Metropolregionen nicht in Vergessenheit geraten. „Wir müssen digitale Infrastruktur als Daseinsvorsorge begreifen“, forderte Welsch. Nur so bleibe der Ländliche Raum als Wirtschaftsstandort und als Wohnort für junge Familien konkurrenzfähig.
Ins gleiche Horn stieß auch Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter, der aus Berlin berichtete. Durch das solide Wirtschaften der vergangenen Jahre und das Einhalten der oftmals belächelten schwarzen Null habe man Spielraum gewonnen, um die Wirtschaft nun in der Krise zu stabilisieren. Die bereitgestellten Mittel müssten Zukunftsbranchen zugutekommen. Er werde sich dafür einsetzen, dass Ostwürttemberg profitiere: „Gerade Dischingen mit Varta stellt hier einen Leuchtturm dar“, so Kiesewetter.
Für 30 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurden im Rahmen des Frühschoppens Hans Kaiser, Wolfgang Uhl und Franz Wörrle geehrt.

CDU_Dischingen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service auf unserer Website zu gewährleisten.
Wenn Sie auf dieser Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.