Gespräch mit DEHOGA

Die Wiederöffnung der Gastronomiebetriebe nahmen der Kreisvorsitzende Magnus Welsch, der JU-Kreisvorsitzende Benjamin Klement sowie der Heidenheimer Stadtverbandsvorsitzende Alexander Krieger zum Anlass, der 1. Vorsitzenden der Kreisstelle Heidenheim des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Evelyn Scherff, einen Besuch abzustatten.

Scherff, die in Heidenheim die Weinstube zum Pfauen betreibt, zeichnete ein düsteres Bild der Lage. So liege die Auslastung in der Gastronomie ersten Rückmeldungen zufolge bei 30 bis 40% des Üblichen. Insbesondere die ältere Klientel bleibe aus. Noch ernster sei die Lage in der Hotellerie. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei so nicht möglich; es stehe zu befürchten, dass ein erheblicher Teil der Betriebe zugrundegehe.
Angetan zeigte sich Scherff von den allgemeinen Hilfen für die Wirtschaft in Baden-Württemberg, die unkompliziert und schnell ausgezahlt worden seien, und vom zusätzlichen Hilfspaket speziell für die Gastronomie, das CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann initiiert hatte. Dies und auch die klare Positionierung der Kreis-CDU in der Presse seien in der Branche durchaus wahrgenommen worden.
Kritisch bewertet wurde von der DEHOGA-Vorsitzenden die äußerst geringe Vorlaufzeit, mit der neue rechtliche Regelungen den Betroffenen bekanntgemacht werden. Hier für Verbesserungen zu sorgen war neben der Aufhebung der allgemeinen Kontaktbeschränkungen, die den Umsatz erheblich ausbremsten, ihre Hauptforderung.
Die CDU-Vertreter sagten zu, die Anliegen des Gastgewerbes mit seiner großen wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung auch weiterhin aufzunehmen und in Stuttgart zu adressieren.

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