Bildung


Die Gestaltung der Bildungslandschaft ist ein Kernthema der Landespolitik.
 
Dies beginnt schon im frühen Kindesalter. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Eltern noch mehr
Angebote für frühkindliche Bildung erhalten, um ihre Kinder individuell fördern zu können. Auch ist es wichtig, dass Kindergarten und Grundschule optimal ineinandergreifen, damit der Schulstart reibungslos verläuft.

Getreu dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ sollen
Grundschulen auch weiterhin für die allermeisten Schüler in fußläufiger Entfernung sein. Auch ist es mir wichtig, dass wir unsere Kinder fit für die Herausforderungen der Zukunft machen, dabei klassische Fertigkeiten aber nicht aus dem Auge verlieren. Das Erlernen der Rechtschreibung und der Grundrechenarten bleibt auch im 21. Jahrhundert von größter Bedeutung.

Die CDU ist und bleibt die Partei des
mehrgliedrigen Schulsystems. Nach der vierten Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler auch künftig eine weiterführende Schule besuchen, die ihren Begabungen und Neigungen entspricht. Die Grundschulempfehlung ist wichtig, um hier die richtige Auswahl zu treffen.
Die verschiedenen weiterführenden Schularten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Insbesondere die unter früheren Landesregierungen manches Mal vernachlässigte Realschule verdient die Unterstützung der Politik. Die
Realschulstandorte sind vor allem für die kleineren Gemeinden im Landkreis Heidenheim von großer Bedeutung.

Wie mein eigener Werdegang zeigt, steht der Besuch der Realschule (oder auch der Werkrealschule) einem späteren Hochschulstudium nicht entgegen. Dies ist den beruflichen Gymnasien zu verdanken, die eine Stärke des baden-württembergischen Schulsystems sind. Gleichzeitig muss aber wieder besser vermittelt werden, dass auch eine
Duale Ausbildung Möglichkeiten zur Selbstentfaltung und zu einem auskömmlichen Verdienst bietet. Deswegen müssen wir das berufliche Schulwesen, für das Deutschland weltweit bewundert wird, auch weiterhin stark halten.

Über alle Schularten hinweg darf die
Leistungsorientierung nicht aus den Augen verloren werden. Von einer Abschaffung der Noten oder des Sitzenbleibens, wie sie bisweilen gefordert wird, halte ich nichts.

Ein Herzensanliegen ist mir die individuelle Betreuung derjenigen
Kinder und Jugendlichen mit einem besonderen Förderbedarf, sei er durch eine körperliche oder geistige Behinderung oder durch schwierige Familienverhältnisse bedingt. Auch diejenigen Kinder und Jugendlichen, die in einem oder mehreren Bereichen eine weit überdurchschnittliche Begabung aufweisen, müssen optimal gefördert werden. Das große Engagement von Erziehern, Sozialpädagogen und Lehrkräften in diesem Bereich verdient unsere volle Anerkennung.

Überhaupt steht und fällt die Qualität eines Bildungssystems mit der Qualifikation und Motivation der Erzieherinnen und Erzieher, der Lehrerinnen und Lehrer. Deswegen müssen wir diese für die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen, wie beispielsweise
die Digitalisierung an den Schulen, fit machen, und ihnen Arbeitsbedingungen bieten, die dafür sorgen, dass sie ihrem Beruf gerne nachgehen und sich genug geeigneter Nachwuchs im pädagogischen Bereich findet.

In all diesen Bereichen haben wir in den vergangenen Jahren mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann große Schritte in die richtige Richtung gemacht. Mein Wunsch ist es, dass dieser erfolgreiche Weg mit ihr als Ministerpräsidentin und einem weiterhin CDU-geführten Kultusministerium fortgesetzt wird, damit Baden-Württemberg in der Bildung wieder einen
Spitzenplatz unter den Ländern einnimmt.
 



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