Innovationen + Infrastruktur


Der Landkreis Heidenheim ist lebenswert und wirtschaftlich stark. Damit das auch so bleibt, muss jetzt eine
zukunftsfähige Infrastruktur geschaffen werden.

Das betrifft nicht nur die Digitalisierung, sondern auch die klassische Verkehrsinfrastruktur. Hier kommt es mir besonders auf die
Brenzbahn an, die sich durch sieben von elf Kreisgemeinden und damit wie eine Hauptschlagader durch unsere Region zieht. Ihr Ausbau muss energisch vorangetrieben werden, damit der Landkreis nach der Fertigstellung von „Stuttgart 21“ den Anschluss nicht verliert – im wahrsten Sinne des Wortes!
Aber auch
klassische Straßenbauprojekte dürfen nicht aus dem Blickfeld geraten – insbesondere zur Entlastung vielbefahrener Ortsmitten, sei es in Heidenheim, Königsbronn oder Söhnstetten.

Im Bereich der Mobilität möchte ich die klimaschonenden neuen Technologien wie die
E-Mobilität und Wasserstoff ins Zentrum rücken. Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken bringt mehr als eine Verbotspolitik gegen den Verbrennungsmotor. Hier wurden erste Schritte in die richtige Richtung gemacht, beispielsweise mit der wegweisenden Wasserstoffstrategie des Bundes. Diese Erfolge müssen nun in der Fläche ankommen.
Betriebe, die sich mit der
Zukunft der Mobilität beschäftigen, haben die Unterstützung der Politik verdient – Start-Ups genauso wie alteingesessene Unternehmen, die im Transformationsprozess stecken.
Eine Schlüsselrolle spielt hier die
Duale Hochschule, die ein Leuchtturm der Region ist und allem in diesen zukunftsträchtigen Feldern weiter gestärkt werden muss. Dass der dringend benötigte Erweiterungsbau der DH weiter auf sich warten lässt, ist ein Armutszeugnis für die grüne Hochschulpolitik, deren Horizont oftmals am Stuttgarter Stadtrand endet.

Aber auch die Infrastruktur im
medizinischen und sozialen Bereich darf nicht vernachlässigt werden. Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, was wir an einem Krankenhaus im kommunaler Hand, vielen niedergelassenen Ärzten in der breiten Fläche und starken Blaulichtorganisationen haben. Diese Strukturen sollten wir unbedingt erhalten. Auch bedarf es angesichts der alternden Gesellschaft flexibler Pflegeangebote. Beides wird nur gelingen, wenn sich die Wertschätzung für das Personal im medizinischen und pflegerischen Bereich auch in guten Arbeitsbedingungen und einer fairen Bezahlung widerspiegelt.

Bei all diesen Herausforderungen muss darauf geachtet werden, dass die
nötigen Ausgaben in effizienter Weise getätigt werden und auch wirklich in die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises und des Landes Baden-Württemberg fließen. Wenn wir auch für künftige Krisen gewappnet sein und nachfolgenden Generationen keine gigantischen Schuldenberge hinterlassen wollen, müssen wir nach der derzeitigen Ausnahmesituation schnellstmöglich zur „Schwarzen Null“ zurückkehren – für diese habe ich mich während meiner Zeit im Sontheimer Gemeinderat eingesetzt und das werde ich auch im Landtag tun.

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